Das HAM-OFFICE-Lizenzmodell
Im Folgenden behandelt dieser Erfahrungsbericht nachstehende Themen:
- Lizenzmodell
- Kauf und Registrierung
- Installation
- Ansicht
- Zusatzfenster
- CAT-Schnittstelle
- Eigene Daten
- Kompatibilität zu anderen Programmen wie QRZ.com. LOTW...
- Datenabgleich mit anderen Programmen
- HAM-OnAir PlugIn oder die letzten 10 QSOs
Sie befinden Sie aktuell in [1] Lizenzmodell
Lizenzmodell
Sie haben die Wahl, zwischen jeweils zwei Kauf- und Abo-Lizenzmodellen.
Diese sind:
- HAM OFFICE .mein Logbuch und
- HAM OFFICE MasterEdition
Da sich Preise und Umfang der jeweiligen Lizenzen ändern können, verweise ich an dieser Stelle auf die Homepage der Fa. ARCOMM.
Eine ausfühliche Beschreibung und Unterscheidung der Versionen sind hier zu finden.
Eine zeitlich befristete Demoversion können Sie hier herunterladen.
Dort finden Sie im Übrigen auch eine Reihe YouTube-Videos, die den Einstieg und das Handling der Software erleichtern sofern Sie die "HO6"-Ansicht eingestellt haben.
Haben Sie das nicht, hat die Software das Potential Sie in den Wahnsinn zu treiben, da sich die Ansicht innerhalb der Erklärvideos von der Ihrer Lizenz maßgeblich unterscheidet. Sie können dann also nicht mal eben so 1:1 einer Lektion folgen sondern müssen immer erst suchen, wo der Menüpunkt, auf den sich die Lektion gerade bezieht, in der anderen Ansicht "versteckt" ist. Das ist etwas demotivierend. Wie Sie die Ansicht "YouTube-konform" einstellen erkläre ich im Kapitel [3] Ansicht.
Haben Sie sich für den Kauf entschieden, können Sie wählen, ob Sie die Software als Datenträger (z.B. CD) oder als Download erhalten möchten.
Der Download geht natürlich schneller, ist nachhaltiger und - sofern Sie Datensicherung machen - genauso sicher.
Nachdem Sie die Lizenz käuflich erworben haben, bekommen Sie vom Lizenzgeber mehrere E-Mails.
Eine hiervon enthält Ihre Rechung, den persönlichen Registrierschlüssel und den Aktivierungscode für:
- HAM OFFICE und je nach erworbener Version auch für
- HAM LABEL
- HAM ATLAS
Beachten Sie, dass diese unterschiedlichen Programmteile tatsächlich unterschiedliche Codes zugrunde liegen haben.
Diese Mail sollten Sie gut aufheben. Ich habe sie nicht nur gespeichert, sondern auch ausgedruckt und abgeheftet. Sie benötigen sie um Ihre erworbene Lizenz als Vollversion zu registrieren.
Anzahl legaler Lizenzen:
Das Programm wird auf Sie respektive Ihr Rufzeichen personalisiert. Das heißt, dass beispielsweise beim Start des Programmes bereits Ihr Rufzeichen angezeigt wird. Das kann später ggf. bei der Verwaltung der Logbücher noch von Bedeutung werden. Bei einem Upgrade Ihrer Funk-Lizenz-Klasse müssen Sie dafür sorgen, dass das neue Rufzeichen hier verwaltet wird. Hier ist Ihnen der Support der Firma behilflich.
Darüber hinaus gibt es - nach Rückfrage beim Support - keine Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl PCs ...
Spätestens jetzt sollten Sie sich darüber im Klaren sein, ob Sie mit mehreren PCs auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen möchten was ich als Cloud-Installation bezeichne. Diese Bezeichnung ist jedoch meine persönliche Wortschöpfung denn es existieren ja auch noch andere Möglichkeiten von externem Daten-Hostings. Zur besseren Unterscheidung spreche ich nur noch von:
- Lokaler Installation oder
- Cloud-Installation
Die Entscheidung hierfür fällt genau an dieser Stelle.
Grundsätzlich soll es möglich sein, dies auch noch später anzupassen. Dies ist aber offensichtlich recht anspruchsvoll, zeit- und nervenaufreibend und nicht immer erfolgversprechend. Also nehmen Sie sich jetzt und an dieser Stelle die Zeit um sich für eine Variante zu entscheiden. Hierbei bedeuten:
a) Lokale Installation, dass Sie auf jedem PC, Tablet, Smart-Phone ... eine Installation vornehmen, bei der sich die Datenbank der geloggten QSOs auf eben diesem und nur auf diesem PC befindet. Betrachten wir uns nebenstehende Situationen bedeutet dies exemplarisch, dass QSOs, die Sie im POTA-Betrieb ggf. auf einem älteren "Outdoor-PC" oder dem Smartphone geloggt haben nur dort gelistet sind. Sie werden nicht mit dem stationären PC in Ihrem Shak synchronisiert. Bestenfalls werden sie, sofern Sie diese Einstellung eingerichtet haben, z.B. in ein externes Logbuch wie LOTW oder QRZ.com geschrieben.
Umgekehrt werden QSOs, die Sie zuhause am stationären PC loggen nicht in Ihrem Logbuch des Geräte auftauchen, das Sie für POTA oder maritime-mobile-Betrieb verwenden. Solche Daten können, mit etwas Aufwand, später durch
Export der ADIF-Datei vom Quell-PC und Übertragung zum Ziel PC nachgetragen werden. Das müssen Sie dann aber konsequent für alle PCs machen.
b) Eine Cloud-Installation (stellvertretend für jede Art der externen Datenspeicherung) setzt voraus, dass Sie hierauf uneingeschränkten Zugriff haben. Bei einem Server also Anwendername und Passwort wissen oder dass Sie überhaupt eine Cloud haben. Dort empfiehlt es sich einen Ordner für Ihre Datenbank-Datei anzulegen. Sinnvollerweise z.B. "HAM-OFFICE-DB". In jedem Fall müssen Sie sich den Pfad zu Ihrem Ziellaufwerk merken/notieren.
- Können Sie zwar das Programm zur gleichen Zeit auf zwei unterschiedlichen PC ausführen. Sie können aber nicht gleichzeitig auf die ausgelagerte Datenbank innerhalb der Cloud zugreifen.
- Selbst wenn Sie den PC, amit dem Sie die letzten QSOs geloggt haben ausschalten und danach einen anderen PC starten und das Programm öffnen, werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch die letzten QSOs nicht finden. Ursache hierfür ist, dass die Cloud noch nicht synchronisiert wurde.

